Organisationsentwicklung & Supply Chain Management
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Einkauf 4.0 Erfolgsfaktoren für nachhaltige Ergebnisverbesserung

Malte Linder und Hermann Mehring/15.01.2018

In der Industrie und noch mehr im Handel haben die Beschaffungskosten einen massiven Einfluss auf das Unternehmensergebnis. Diese Entwicklung wird sich mit der Umsetzung von Industrie und Handel 4.0 noch verschärfen. Eine Reduzierung dieser Kosten um nur 2,0 % kann schon heute das Ergebnis um bis zu 8,0 % verbessern. Deshalb kommt der Digitalisierung des Einkaufs strategische Bedeutung zu. Dadurch kann besonders der Mittelstand nicht nur seine Ergebnisse verbessern, sondern auch seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig absichern.

Über die Erfolgsfaktoren und deren Umsetzungsstand bei der Umsetzung von Einkauf 4.0 im Unternehmen gibt die folgende Untersuchung Aufschluss: (siehe rechte Grafik)

Ganz konkret bedeutet dies, dass möglichst viele Aufgaben im operativen Bereich des Einkaufs über intelligente Systeme und optimierte Prozesse automatisiert werden. Der Einkauf und natürlich besonders die betroffenen Mitarbeiter müssen sich zu einem internen Dienstleister mit strategischer Ausrichtung entwickeln. In der Praxis hat sich eine Stufenweise Umsetzung der Erfolgsfaktoren im Unternehmen bewährt:

1. Analyse und Optimierung der Einkaufsprozesse
Bestmögliche Automatisierung möglichst vieler manueller Aufgaben im Einkauf durch neue Technologieren und intelligente Systeme. So können sich die verantwortlichen Mitarbeiter auf für das Unternehmen wesentliche Aufgaben konzentrieren. Die Fehlerrate sinkt erheblich, die Motivation der Mitarbeiter verbessert sich und die Produktivität steigt.

2. Vernetzung des Einkaufs intern und extern
Einsatz neuester Technologien, um den Einkauf intern und extern möglichst effizient zu vernetzen – wie eCommerce-Plattformen, C-Teile-Management, Online-Lösungen für Lieferantenmanagement, Supply Planning Systeme. Wichtige Informationen stehen so schnell und sicher zur Verfügung. So können richtige Entscheidungen zeitnah getroffen werden.

3. Strategische Lieferantenoptimierung.

Auf der Basis einer intensiven Ist-Analyse werden differenzierte Beschaffungsstrategien abgeleitet. Diese werden mit Einsparpotenzialen gewichtet und mit Steuerungskennzahlen versehen. Parallel werden notwendige organisatorische Anpassungen vorgenommen.

4. Weiterentwicklung des Geschäftsmodells durch Einkauf 4.0
Wenn intern das notwendige Knowhow für die Umsetzung von 4.0 nicht vorhanden ist, positioniert sich der Einkauf als Partner der Digitalisierung, indem er das Know-how von extern in die Firma bringt und somit entscheidend dazu beiträgt, dass das gesamte Unternehmen zukunftssicher ausgerichtet wird.

Fazit – Einkauf 4.0
Für die weitere Umsetzung von Industrie und Handel 4.0 hat eine Entwicklung des Einkaufs entscheidende Bedeutung. Dazu gilt es die entscheidenden Erfolgsfaktoren für das eigene Unternehmen zu identifizieren und zu quantifizieren. Bei der Umsetzung ist ein stufenweises Vorgehen dringend zu empfehlen. Zusätzlich ist das Hinzuziehen von externem Know-how bei Auswahl und Einführung neuester Technologien zu empfehlen. Unbedingt sollten bei der Umsetzung die verantwortlichen Mitarbeiter beteiligt und gleichzeitig weiterentwickelt werden. Nicht zuletzt sollte die Unternehmensführung die strategische Bedeutung des Einkaufs darstellen und systematisch kommunizieren.


Umsatzwachstum - nachhaltig und sicher

Hermann Mehring

Unternehmer auf Einladung von gfw und FUB e.V. zu Gast in Ahlen bei der Carl Geringhoff GmbH & Co. KG

Auf der mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besuchten Veranstaltung standen die Themen Digitalisierung, Mitarbeiterpotenziale, Arbeitgeberattraktivität und Nachfolgeregelungen im Fokus.

Unter dem Motto „Unternehmenswachstum – nachhaltig und sicher“ trafen sich am 12.10.2017 auf Einladung der gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und des FuB Forum unabhängiger Berater e.V. Führungskräfte und Inhaber bei Firma Geringhoff in Ahlen zu einem Fach-Event. Die Zukunft und Entwicklung von Unternehmen und Mitarbeitern stand im Fokus der Vorträge.

Unter der Moderation von Petra Michalczak-Hülsmann, gfw-Geschäftsführerin, entstand in der Talkrunde mit verschiedenen Unternehmensberatern des FUB e.V. und dem kaufmännischen Geschäftsführer der Carl Geringhoff GmbH & Co. KG, Frank Laudehr, eine spannende Diskussion über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für mittelständische Unternehmen.

Die Teilnehmer nahmen viele neue Anregungen. So wundert es nicht, dass sich Hermann Mehring, Unternehmensberater „Ihre-Lotsen 4.0“ und Vorstandsmitglied im FuB, über die gelungene Veranstaltung freute und eine weitere Zusammenarbeit mit der gfw in Aussicht stellte

Statements der Referenten 

- Jeden Tag eine neue Idee, so F.Laudehr. Unsere Herausforderung lag in der Nachfolge durch das plötzliche Ausscheiden des Unternehmer. Diese ist nun in der 5. Generation gesichert, sodass wir uns auf die Digitalisierung wie der Ersatzteilhandel mit unseren Kunden in den USA konzentrieren können.

- Neue Geschäftsmodelle auf Basis digitalisierter Entwicklungen sind die Zukunft. Die erforderlichen Investitionen und die Umsetzungskosten lassen sich durch die Professionalisierung der Betriebsabläufe und Organisationsstruktur am schnellsten refinanzieren. Ausreichend Effizienz-Potenziale finden sich in jedem Unternehmen. Diese Potenziale sind  Schatztruhe für eine sichere Zukunft, so Hermann Mehring Geschäftsführer bei Ihre-Lotsen 4.0.

- Laut Herrn Dr. Stefan Borchert müssen für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge die Nachfolger-Persönlichkeiten identifiziert und die wirtschaftlichen Übergabewürdigkeit des Unternehmens geschaffen werden. Während die richtigen Personen aus der Belegschaft mittels des Rütteltests einer Mitarbeiterbeteiligung gefunden werden können, ermöglicht das Lean Management eine ausreichende Wirtschaftlichkeit für die Unternehmensfortführung durch den Nachfolger.

- Ohne die nachhaltige Entwicklung der betroffenen Mitarbeiter, lassen sich die enormen Potenziale der Digitalisierung im Rahmen von Industrie 4.0 nur sehr schwer realisieren. Dazu schafft die Mitarbeiter-Potenzial-Analyse den Unternehmen eine gute und praxisnahe Ausgangsbasis, so Malte Linder, Vorstand des FuB und Geschäftsführer bei Ihre Lotsen 4.0.

 

Besichtigung Betrieb Geringhoff

Die Referenten: Malte Linder Geschäftsführer SCM concept, Frank Laudehr-CFO Geringhoff, Petra Michalczak-Hülsmann Geschäftsführerin gfw, Hermann Mehring Geschäftsführung SCM concept

Unternehmenswachstum-nachhaltig und sicher

Unternehmenswachstum unterstützen durch Potentialberatung

von Malte Linder

Unternehmenswachstum ist das Ziel jeder Unternehmensführung. Manchmal ist das Wachstum so stark, dass es intern neuer oder modifizierter Organisationsstrukturen bedarf, um alle Aufträge planvoll zu erfüllen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Vereinsbedarf Deitert GmbH. Sie ist Deutschlands größter Versandhandel für traditionellen Schützenfestbedarf mit Firmensitz in Sassenberg. Das erfolgreiche Unternehmen wurde erst 2001 gegründet und hat seitdem eine steile Erfolgskurve vorzuweisen. Mit z. Zt. 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie zwei Auszubildenden werden 90% des Umsatzes über den Versandhandel generiert. Dieser stellt hohe Anforderungen an ein Unternehmen: Kunden erwarten kurze Lieferzeiten, gute Qualität und einen Top-Kundenservice. Auch hier liegt Frank Deitert mit seinen Beschäftigten ganz vorn: Stolz kann er auf 4,82 von 5 Sternen verweisen.

Besonders ein stark wachsendes Unternehmen, Geschäftsführer Frank Deitert berichtet von einem Umsatzwachstum mit einem Plus von 30 % für Januar bis Mai 2016, in Kombination mit einem stark schwankenden Saisongeschäft, muss über eine optimale interne Struktur – von der Einkaufssteuerung über das Warenwirtschaftssystem bis zur Personaleinsatzplanung – verfügen, um seine Kunden zufrieden zu stellen und die Aufträge planvoll und schnell abzuarbeiten. Um die internen Organisationsstrukturen dem wachsenden Geschäftsvolumen anzupassen, setzte Frank Deitert auf Beratung von außen.

Der Kontakt zu den beiden Unternehmensberatern Mehring/Linder  bestand bereits durch Seminarteilnahmen und Frank Deitert informierte sich über die Beratungsdienstleistungen, die das Team um Hermann Mehring und Malte Linder anbietet. Beide sind spezialisiert auf Beratungsdienstleistungen im Bereich Logistikmanagement, Vertriebsmanagement, Prozesskostenrechnung, Bestandsmanagement, IT-Systemanalyse und Personalmanagement.

Diese Beratungen können im Rahmen der Potentialberatung durch das Land NRW aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Unternehmen, die die Fördervoraussetzungen erfüllen – u.a. mindestens 2 Jahre alt und zwischen 10 und 250 Beschäftigten – werden mit bis zu 10 Beratungstagen mit je max. 500,- € gefördert.

Voraussetzung für die Förderung der Beratungsdienstleistung ist eine fachliche Beratung durch eine Beratungsstelle – im Kreis Warendorf bei der gfw-Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Warendorf mbH. Gfw-Berater Manfred Nienhaus betont: „Die Antragstellung ist sehr einfach, wenig zeitaufwendig und muss vor der Auftragserteilung an einen Unternehmensberater erfolgen.“ Im Gespräch mit Frank Deitert überprüfte Manfred Nienhaus, ob die Fördervoraussetzungen erfüllt sind, kurze Zeit später erhielt Frank Deitert den Beratungsscheck zur Potentialberatung.

Unternehmenswachstum unterstützen durch Potentialberatung

In der Auswahl der Unternehmensberater ist das Unternehmen frei, Frank Deitert wählte Hermann Mehring und Malte Linder. Im Zuge der Beratung wurde das Lager erweitert, die Mitarbeiteranzahl gesteigert, Abläufe wurden analysiert, optimiert und neu koordiniert. Angeschafft wurde eine neue Einkaufssoftware, um die über 8000 Artikel des Versandhändlers zu verwalten.

Zurückblickend kann Frank Deitert bestätigen: „Die Potentialberatungsberatung ist eine unkomplizierte Möglichkeit, um mit einem Berater von außen Stärken und Herausforderungen zu analysieren und danach Maßnahmen zu entwickeln, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und zu stärken. Gerade unser starkes Unternehmenswachstum erfordert optimierte Abläufe, die durch externe Beratung unterstützt werden.“

Unternehmen, die das Instrument der Potentialberatung nutzen möchten, wenden sich bei der gfw an Berater Manfred Nienhaus │T 02521 8505 15 oder nienhaus@gfw-waf.de.

Foto: v.l. Malte Linder, gfw-Berater Manfred Nienhaus, Geschäftsführer Frank Deitert, Hermann Mehring in den Räumen von Deitert Vereinsbedarf GmbH

Die 8D-Methode

von Malte Linder

Kundenreklamationen als Basis für nachhaltige Verbesserungen nutzen.

Bei der Optimierung Kunden-Lieferantenbeziehungen in Unternehmen werden Problemlösungen oft von einem sogenannten „Silodenken“ behindert. Jede Abteilung macht einen guten Job, aber wichtige Informationen oder Ergebnisse werden nicht abgestimmt. So finden Sie keine betriebsbesten Lösungen, die aufgetretenen Fehler beheben Sie nicht und Sie bleiben auf unnötigen Kosten sitzen.

Damit dies nicht geschieht und Fehler in eine ständige Verbesserung von Produkten, Prozessen sowie organisatorischen Abläufen überführt werden, hat sich der Einsatz der 8D-Methode bewährt. Durch ihre Anwendung werden Ursachen identifiziert und Lösungen von einem Team aller beteiligten Abteilungen erarbeitet - so werden Abteilungs-Egoismen ausgeschaltet und Fehler positiv genutzt.

Die wesentlichen Merkmale der 8D-Methode sind:

  • Sie betrachten aller Probleme und Prozesse aus der Kundenperspektive
  • Sie gehen systematisch und schrittweise Vorgehensweise bei der Problemlösung vor
  • Sie bereiten Informationen und Daten strukturiert auf und dokumentieren sie
  • Sie nutzen aktiv das Wissen der Fachleute aller beteiligten Abteilungen
  • Alle Maßnahmen werden zentral koordiniert und konsequent gesteuert
  • Sie erhalten durch Kennzahlenanalyse und systematisches Feed-Back eine effektive Erfolgskontrolle

Alle Maßnahmen werden in acht obligatorischen Prozessschritten systematisch erarbeitet:

Die 8D-Methode wird zur nachhaltigen Beseitigung von Fehlern und zur Verbesserung von Kernprozessen eingesetzt. Damit verbunden ist oft eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres von Unternehmens sowie eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit- etwa bei der Bearbeitung von Reklamationen oder Retouren.

Langfristig kann sich im Unternehmen die Anwendung der 8D-Methode zu einem KVP-Prozess entwickeln. Für Mitarbeiter wird es so zur Selbstverständlichkeit, das Auftreten eines Fehlers als Chance für eine nachhaltige Verbesserung zu nutzen. Das Silodenken verschwindet zugunsten einer größeren Selbstverantwortlichkeit.

Empfehlungs-Marketing

von Malte Linder

Kunden vertrauen eher Bekannten als der Werbung

Empfehlungen sind nicht nur gut fürs Image, sondern insbesondere auch gut für die Erträge Ihres Unternehmens. Neueste Untersuchungen bestätigen wieder, dass Empfehlungen von Bekannten das „Werbemittel“ sind, auf das Kunden am positivsten - zu über 85 % - reagieren. Dazu generieren Unternehmen über das Empfehlungs-Marketing die höchsten Conversion Rates.

Tipps zur Umsetzung

1. Zunächst ermitteln Sie Ihre aktuelle Empfehlungsrate - sie ist eine der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Klären Sie dazu folgende Kernfragen:

  • Wie viele und welche Kunden empfehlen Ihr Unternehmen weiter?
  • Was sind die genauen Ursachen, die eine Empfehlung für Ihr Unternehmen auslösen?
  • Wie reagieren Sie auf die Empfehlung und wie bedanken Sie sich dafür?
  • Wie viele Kunden kaufen aufgrund einer Empfehlung zu uns gekommen?

2. Im zweiten Schritt legen Sie fest welches klare und unverwechselbare Erscheinungsbild das Empfehlungs-Marketing in den Köpfen Ihrer Kunden verankern soll. Dies erzeugt Vertrauen, erleichtert die Kaufentscheidung und überzeugt dazu Empfehlungen auszusprechen. Anschließend definieren Sie die Kanäle für das Empfehlungs-Marketing – online, offline, über E-Mail-Marketing, Social Media, klassische Werbung, PR.

3. Sind die Grundentscheidungen getroffen, dann bestimmen Sie die konkreten Einzelmaßnahmen. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl erfolgreicher Maßnahmen:

  • Kundenorientierte Mitarbeiterführung im Unternehmen einführen
  • Kunden bei der Einführung und Planung von Produkten aktiv beteiligen
  • Regelmäßige Kundenbefragungen oder Kundenforen durchführen
  • Einen Empfehler-Kreis oder Empfehler-Club aufbauen
  • Empfehler als VIP-Kunden behandeln und belohnen
  • Empfehlungsraten und gute Empfehler in die PR-Arbeit einbeziehen
  • Testimonials aufbauen und in die Kommunikation einbinden
  • Bei jedem Verkaufsabschluss Empfehlerkarten abgeben oder mit versenden
  • Kunden in E-Mails, Newslettern Blogbeiträge immer um Empfehlung bitten
  • Empfehlungen in Verkaufsunterlagen und Marketingmaterialien integrieren
  • Pay with Tweet - Methode, mit der Nutzer für eine Leistung, z.B. E-Book, Artikel,

Rabatt oder Produktprobe mit einem Tweet bezahlen. Das heißt, statt mit Geld, wird das Unternehmen mit einer Botschaft des Nutzers entlohnt.

4. Messen Sie den Erfolg Ihrer Empfehlungs-Marketing-Maßnahmen. Ermitteln Sie die Veränderung Ihrer Empfehlungsrate und der Empfehlungsgründe. Untersuchen Sie Ihren Empfehlungsprozess – Gibt es etwa erkennbare, wiederholbare Muster. So können Sie Schwachstellen identifizieren und herausfinden, welche Maßnahmen in welchen Abläufen besonders erfolgreich waren.

5. Zum Schluss empfehlen wir Ihnen immer folgende Grundregeln zu beherzigen

  • Lassen Sie sich die positiven Aspekte der Zusammenarbeit immer wieder bestätigen.
  • Sichern Sie allen Kunden immer wieder Ihren Service für die Zukunft zu.
  • Und - egal ob Sie Empfehlungen bekommen haben oder nicht: Bedanken Sie sich.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen und auch Anregungen haben, rufen Sie uns doch einfach an oder schreiben Sie uns per mail.


Zielvereinbarung in der Praxis

von Hermann Mehring

Eine Erfolgsgeschichte

„Einführung der Zielvereinbarung bei zehn Mitarbeitern nach SMART-Verfahren“ – so lautete der Auftrag, mit dem die SHA GmbH Anfang dieses Jahres an SCMconcept herangetreten ist. Das mittelständische Unternehmen im mecklenburgischen Ludwigslust hat sich auf die Produktion und Lieferung in den Bereichen Fördertechnik, Mischtechnik, Entstaubungstechnik, Absperrorgane und Silozubehör spezialisiert. Inwieweit SHA von dem „Instrument“ Zielvereinbarung profitiert hat, verrät Ihnen unsere kleine Reportage."

Der SHA-Geschäftsführer Tom Henning hatte bereits vor mehreren Jahren auf einer Messe erste Kontakte zu Unternehmensberater Hermann Mehring geknüpft, um sich über die Möglichkeiten einer betriebsinternen Strukturoptimierung zu informieren. Aus diesem fruchtbaren Gespräch hatte sich eine langjährige Kooperation zwischen SHA und SCMconcept entwickelt, die in dem eingangs erwähnten Projekt Anfang dieses Jahres ihren Höhepunkt finden sollte. „Wir wollten mit Hilfe der Experten von SCMconcept erreichbare Unternehmensziele schaffen, unseren Umsatz steigern und die Arbeitsabläufe effizienter gestalten“, erläutert Tom Henning. SMART steht im Übrigen für spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert – und findet im direkten Dialog mit der Firmenbelegschaft statt.  „Uns ging es darum, den Mitarbeitern aus ganz unterschiedlichen Bereichen die SHA-Ziele nachvollziehbar zu erläutern und gemeinsam mit ihnen neue Wege zu erarbeiten, damit sie die jeweiligen Anforderungen realistisch umsetzen können“, so der Geschäftsführer. Genau an der Stelle kamen die Coaches ins Spiel. 

Zielvereinbarung in der Praxis - Eine Erfolgsgeschichte

„Regelmäßig positive Feedbacks von den Mitarbeitern“

Hermann Mehring und Malte Linder machten sich im Frühjahr auf den Weg nach Ludwigslust und führten mit der Chefetage eine erste Bestandsaufnahme durch. Kurz danach ging es ans „Eingemachte“. „Hermann Mehring und Malte Linder erläuterten uns, wie wir in den Mitarbeitergesprächen vorgehen sollten, begleiteten uns zu Beginn bei der Zielvereinbarung und werteten die entsprechenden Ergebnisse gemeinsam mit uns aus“, ergänzt Vertriebsleiter Marko Täufert. Im Laufe des rund sechswöchigen Projektes waren Henning und Täufert in der Lage, die Ziele gegenüber ihren Mitarbeitern auch ohne Unterstützung der beiden Profis zu formulieren. Auch, wenn die vollständige Auswertung der Ergebnisse noch nicht abgeschlossen ist, zeigt sich die SHA-Führung von der Zusammenarbeit mit Herrn Linder und Herrn Mehring begeistert. „“, fasst Tom Henning zusammen. „Dank der Erfahrung und Kompetenz von Hermann Mehring und Malte Linder sind wir umso motivierter, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit unserem Team weiter zu beschreiten.“


KVP statt Anpassungsdruck

von Hermann Mehring

Die Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen verfolgt das Ziel, ihre Arbeitsprozesse in der Produktion um jährlich 3-5 % zu rationalisieren.

Schließlich geht es ihnen darum, Wettbewerbsvorteile zu wahren bzw. auszubauen, das Unternehmen profitabel zu gestalten und Arbeitsplätze zu erhalten. Doch wie kann ihnen das konkret gelingen? Zuerst einmal gilt es, die Organisationsabläufe entlang der Wertschöpfungskette unter die Lupe zu nehmen.

In diesem Zusammenhang hat sich der Aufbau eines „kontinuierlichen Verbesserungsprozesses“ (KVP) bewährt. Sie entspricht dem japanischen „Kaizen“ und ist die „Philosophie der ewigen Veränderung und Flexibilität, um auf die Veränderung der Umwelt zu reagieren“.

Man kann KVP auch als „ständige Verbesserung in kleinen Schritten unter Einbeziehung aller Mitarbeiter“ bezeichnen, die letztendlich auf die Dimensionen Zeit, Qualität und Kosten abzielen.

KVP statt Anpassungsdruck

Weniger philosophisch betrachtet bedeutet dies: Um wettbewerbsfähig und kosteneffizient arbeiten zu können, müssen Unternehmen

  • Ursachenanalyse betreiben
  • sich kritisch mit ihren Prozessen, Planungsverfahren und Arbeitsvorbereitungen auseinandersetzen
  • die Auftragsdurchlaufzeiten überprüfen
  • den Nachschub und damit die Disposition auf die zukünftigen Bedarfe ausrichten
  • die Nachverfolgbarkeit der Ware über die Fertigungsstufen gewährleisten
  • Verschwendung vermeiden
  • und – last but not least – ihre Flexibilität und ihr Wachstum nachhaltig sichern!

Stimmen die Anreize und die innere Haltung der Mitarbeiter, so werden die KVP Ziele zum Selbstläufer.


Bedarfsgesteuerte Disposition im Versandhandel

von Hermann Mehring

Als Versandhändler sind Sie zunehmend auf Wachstum ausgerichtet. Der Boom im E-Commerce hat diese Entwicklung maßgeblich beschleunigt: Multi-Channel lautet hier die Erfolgsformel? Doch was bedeutet dies für die Warenverfügbarkeit und den Wunsch nach niedrigen Beständen?

Welche Auswirkungen hat die Ergänzung Ihres Sortimentes um neue Produkte und Marken? Schnell führen Sie eine fünf- oder gar sechsstellige Zahl an Artikeln im Bestand. Der Zielkonflikt zwischen hoher Warenverfügbarkeit und niedrigen Beständen ist vorprogrammiert. Doch wie bekommt man den Warenbestand und damit einhergehend die optimale Bestellmenge, die Bestandsgenauigkeit, die hohe Warenverfügbarkeit sowie das Schaffen von Lagerraum und Transportoptimierung sinnvoll gesteuert? Was sind die Stellschrauben und Hürden? Und wie können Sie sicherstellen, dass stark nachgefragte Artikel auch wirklich verfügbar sind und gleichzeitig Ladenhüter nicht allzu wertvollen Lagerplatz beanspruchen?

Der Disposition und dem Einkauf von Waren kommt damit eine enorme Bedeutung zu. Hier werden die Weichen für hohe Lieferfähigkeit, die schnellstmögliche Bedienung des Kunden bei hoher Warenverfügbarkeit und gleichzeitig die Sicherung der Umsätze gestellt. Ein entscheidender Faktor, um maximale Verfügbarkeit bei minimaler Kapitalbindung zu erzielen, ist die bedarfsgerechte Disposition. Die Überarbeitung von Liefervereinbarungen und deren Einhaltung tragen ebenfalls zur Umsatzsteigerung bei.


Termin für 2018

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